Benachteiligten helfen – Vier easy Wege, die Welt ein bisschen besser zu machen

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Menschen, die evtl. ein Handicap haben oder finanziell angeschlagen sind, die Hand reichen – und das ganz unkompliziert, ohne viel Zeit oder Geld investieren zu müssen? Coole Projekte machen es möglich! Wir zeigen euch, wie.

Sind wir mal ehrlich: Egal ob man noch studiert oder schon arbeitet, es kann schwierig sein, zusätzlich noch was Gutes für die Allgemeinheit zu tun: Das Geld für Spenden hat man vielleicht nicht so wirklich locker sitzen und ein Ehrenamt kann zeitaufwendig werden. Dabei können auch kleine Taten helfen. Wir stellen euch vier Aktionen vor, mit denen ihr ohne viel Geld und Zeitaufwand ganz easy die Welt ein bisschen besser machen könnt.

1. Wheelmap – Barrierefreie Orte markieren

So geht’s: Tragt auf einer Online-Karte mit wenigen Klicks rollstuhlgerechte Orte ein.

Stufen vor einem Café oder schmale Klokabinen – das sind Dinge, über die sich die meisten von uns keine Gedanken machen müssen. Umso wichtiger ist sowas für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, für die schon eine Rolltreppe im Einkaufszentrum ein unüberwindbares Hindernis sein kann. Mit der Wheelmap kann man ganz leicht rollstuhlgerechte Orte finden. Jeder kann neue Orte eintragen und bewerten – weltweit. Die Wheelmap ist auch als kostenlose App für iPhone, Android und Windows Phone verfügbar.

2. Gexsi.com – Suchen für den guten Zweck

So geht’s: Wechselt doch einfach mal die Suchmaschine im Netz.

Mit Ecosia gibt es bereits eine nachhaltige Alternative zu Google die Bäume pflanzt. Eine weitere Charity-Suchmaschine ist Gexsi. Wie Ecosia funktioniert auch Gexsi über die Bing-Suche und schaltet Anzeigen bei den Suchergebnissen. Die Einnahmen aus der Werbung spendet Gexsi zu hundert Prozent UN-Nachhaltigkeits-Projekte, wie zum Beispiel Armutsbekämpfung und gute Bildung. Alle zwei Wochen wechselt das Projekt, an das die Einnahmen gehen. Gexsi ist außerdem umweltfreundlich: Die Seite der Suchmaschine wird CO2-frei gehostet.

Neben Gexsi gibt es noch viele weitere Möglichkeiten durch Klicks soziale Projekte zu unterstützen. Über die Seite der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) kann man zu Online-Versandshops weitergeleitet werden und spendet dadurch zehn Prozent des Einkaufswerts an die Organisation – ohne mehr zu zahlen! Auch beim digitalen Videospielverkäufer Humble Bundle kann man mit dem Kauf eines Spiels Wohltätigkeitsorganisationen unterstützen.

3. Pfand spenden – Gut für die Umwelt, gut für die Mitmenschen

So geht’s: Spendet Geld im Supermarkt oder am Flughafen in Form von Pfandflaschen.

Pfand gehört daneben – also neben den Mülleimer. Pfandflaschensammler müssen sich dann nicht mehr durch alte Pommes, Glasscherben und Zigarettenstummel wühlen, um an die Bierflasche zu kommen. Pfand kann man aber auch anders spenden: Zum Beispiel an die Organisation „Pfandtastisch helfen„. Sie haben deutschlandweit 300 Pfandboxen in Flaschenform in teilnehmenden Supermarktfilialen aufgestellt. Dort kann man dann den Leergutbon hineinwerfen und damit eine gemeinnützige Initiative unterstützen.

Eine ganze Pfandtonne bietet „Spende dein Pfand„. Die Tonnen werden in ganz Deutschland an teilnehmenden Schulen und Unternehmen aufgestellt. Dort wandern die Pfandflaschen rein. Der Erlös geht an Kampagnen, die weltweit die Bildung von jungen Menschen fördern.

Auch ganz leicht, spenden am Flughafen. Wie oft muss man durch die Sicherheitskontrolle, habt aber noch eine Getränkeflasche dabei? In vielen deutschen Flughäfen müsst ihr die nicht auf die Schnelle in den Müll schmeißen, sondern könnt die leeren Getränkeflaschen in die Sammelgefäße vom Grünen Punkt geben. Oft kümmern sich ehemalige Langzeitarbeitslose um die Entleerung der Behälter. Der Erlös geht dann auch direkt an sie und schafft so für sie einen Arbeitsplatz.

4. Suspended Coffee – Anderen einen ausgeben

So geht’s: Ladet einen (unbekannten) Mitmenschen auf einen Kaffee, Haarschnitt o.ä. ein, indem ihr eine Sache für zwei Leute kauft.

Suspended Coffee – aufgeschobener Kaffee. Das ist auch das Prinzip des Projekts „Spendiert“: Man zahlt für zwei Produkte oder Dienstleistungen und lässt das Zweite ungenutzt. Einfach mal etwas spendieren für Menschen, die sich das sonst nicht leisten können. Das kann ein Kaffee sein, ein Stück Pizza oder ein Haarschnitt – eben alles, was in den teilnehmenden Geschäften angeboten wird.

Nach demselben Prinzip funktioniert auch „Brot am Haken„. Dabei hängt man beim Bäcker den Bon für das gespendete Brot oder Kuchenstück auf. Den kann sich jeder als Geschenk nehmen und einlösen. In teilnehmenden Läden gibt es statt dem Bon auch die Kiezmarken, die man einem Bedürftigen schenken kann.

Quelle

https://www.br.de/puls/themen/leben/fuenf-wege-die-welt-besser-zu-machen-100.html

Bildnachweis

picture-alliance/dpa

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